Als „Anlaufstelle für Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ beraten, unterstützen und begleiten wir Organisationen und Institutionen, bieten Workshops für junge Menschen und Fortbildungen für Fachkräfte und Ehrenamtliche an, die in Feldern tätig sind, in denen „Menschen mit Menschen arbeiten“.
Mit unserem Team, unseren Kooperationspartner*innen und den Teilnehmenden unserer Bildungsangebote konnten wir erneut wichtige Impulse für eine kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus und anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit setzen. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der kontinuierlichen Stärkung der Antidiskriminierungsarbeit und der Sichtbarmachung der Perspektiven von Menschen, die von Ausgrenzung und Gewalt betroffen sind. Ihre Erfahrungen und Stimmen sind zentral für unsere pädagogische und politische Praxis – und für eine Stadtgesellschaft, die sich gegen jede Form von Ungleichwertigkeitsideologien stellt. weiterlesen…
Am 8. August 1985 wurde der US-Soldat Edward F. Pimental in Wiesbaden von Mitgliedern der sogenannten dritten Generation der RAF ermordet. Der Mord markierte eine neue Eskalationsstufe in der Strategie der RAF und hinterließ tiefe Spuren in den Biografien der Angehörigen.
40 Jahre später fragen wir in Gesprächen mit Angehörigen, Expert*innen und Zeitzeug*innen: Was bedeutete der Mord für die Angehörigen des Opfers? Welche ideologischen Traditionslinien führten zur Tat – und welche Rolle spielten dabei Antiimperialismus, Antiamerikanismus?
Der Podcast ist bei YouTube und Spotify sowie als MP3 Download verfügbar. weiterlesen…
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Wir beraten und begleiten Sie – kostenlos, vertraulich, barrierearm und in verschiedenen Sprachen.
Wenn Sie möchten, anonym.
Antiziganismus ist seit dem Mittelalter ein fester Bestandteil europäischer Gesellschaften – und er wirkt bis heute fort. Oft bleibt er für die Mehrheitsgesellschaft unsichtbar, wird ignoriert oder entthematisiert. Für Betroffene hingegen ist er Realität: in Sprache, in Ausschlüssen, in institutionellen Erfahrungen, in Unsichtbarmachungen – und auch in transgenerationalen Traumata.
Wir wollen deshalb nicht über Betroffene sprechen, sondern ihnen zuhören: den Erfahrungen, Analysen und Perspektiven von Menschen, die Antiziganismus als Ideologie und Praxis erleben – und die seit langem Expertise dazu aufgebaut haben. Uns geht es um ein vielschichtiges Thema mit vielen Stimmen: um Worte und Bilder, um Normalisierungen, um gesellschaftliche Grenzen und um die konkreten Herausforderungen im Alltag. weiterlesen…





