Als „Anlaufstelle für Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ beraten, unterstützen und begleiten wir Organisationen und Institutionen, bieten Workshops für junge Menschen und Fortbildungen für Fachkräfte und Ehrenamtliche an, die in Feldern tätig sind, in denen „Menschen mit Menschen arbeiten“.
Mit unserem Team, unseren Kooperationspartner*innen und den Teilnehmenden unserer Bildungsangebote konnten wir erneut wichtige Impulse für eine kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus und anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit setzen. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der kontinuierlichen Stärkung der Antidiskriminierungsarbeit und der Sichtbarmachung der Perspektiven von Menschen, die von Ausgrenzung und Gewalt betroffen sind. Ihre Erfahrungen und Stimmen sind zentral für unsere pädagogische und politische Praxis – und für eine Stadtgesellschaft, die sich gegen jede Form von Ungleichwertigkeitsideologien stellt. weiterlesen…
Am 8. August 1985 wurde der US-Soldat Edward F. Pimental in Wiesbaden von Mitgliedern der sogenannten dritten Generation der RAF ermordet. Der Mord markierte eine neue Eskalationsstufe in der Strategie der RAF und hinterließ tiefe Spuren in den Biografien der Angehörigen.
40 Jahre später fragen wir in Gesprächen mit Angehörigen, Expert*innen und Zeitzeug*innen: Was bedeutete der Mord für die Angehörigen des Opfers? Welche ideologischen Traditionslinien führten zur Tat – und welche Rolle spielten dabei Antiimperialismus, Antiamerikanismus?
Der Podcast ist bei YouTube und Spotify sowie als MP3 Download verfügbar. weiterlesen…
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Wir beraten und begleiten Sie – kostenlos, vertraulich, barrierearm und in verschiedenen Sprachen.
Wenn Sie möchten, anonym.
Ein Gespräch mit Dr. Susanne Urban
Heute vor 930 Jahren begann in Mainz eines der verheerendsten antijüdischen Pogrome des Mittelalters. Bereits am 25. Mai 1096 hatte ein Kreuzfahrerheer die Stadt erreicht. Im jüdischen Magenza, wie Mainz genannt wurde, lebten damals rund 1.000 Jüdinnen und Juden. Zwischen dem 27. und 29. Mai wurde die Gemeinde nahezu vollständig ausgelöscht.
Anlässlich dieses Jahrestags sprachen wir mit der Historikerin Dr. Susanne Urban über die Ereignisse von 1096, über jüdisches Leben in Mainz und über die Bedeutung der SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz.
Dabei ging es nicht nur um Gewalt und Verfolgung. Susanne Urban machte deutlich, warum jüdische Geschichte nicht auf Pogrome reduziert werden darf. weiterlesen…





